Festschrift [German = festival + writing]: My article was one of three English-language articles in a special issue of an Austrian journal published in honor of Ingrid Kretschmer, who retired recently after a distinguished career as professor of cartography at the University of Vienna. The other articles were in German. Here is the German summary of my article: ZUSAMMENFASSUNG. Die polykonische kartographische Abbildung war ein Symbol der amtlichen amerikanischen Kartographie des 19. Jhs. Sie ist weder konform noch flächentreu und minimiert Längenverzerrungen auf großmaßstäbigen Karten mit einem örtlichen Mittelmeridian. Das Coastal Survey publizierte Abbildungstabellen und eine mathematische Beschreibung im Jahresbericht 1853 und verwendete die polykonische Abbildung sowohl für seine Seekarten als auch für Arbeitskarten. Im Jahr 1910 begann das Coastal Survey seine Seekarten in eine dafür besser geeignete Mercatorabbildung überzuführen, behielt aber die polykonische Abbildung für Arbeitskarten bei, bis die digitale Technologie diese in den 1990er Jahren überflüssig machte. Das U.S. Geological Survey, welches die polykonische Abbildung in den frühen 1880er Jahren für topographische Karten übernommen hatte, wechselte um 1950 zu konformen Abbildungen, bezeichnete das räumliche Bezugssystem aber weiterhin fälschlich als ein polykonisches. Die Langlebigkeit der polykonischen Abbildung spiegelt sowohl administrative Trägheit als auch die potenzielle Signifikanz eines Kartnennetzentwurfes als grafische Signatur wider. Wie auch mehrere kleinmaßstäbige Erdkarten zeigen, gewinnt eine Netzabbildung symbolischen Wert, wenn eine Organisation eine einzelne kartographische Perspektive aus mehreren plausiblen,jedoch suboptimalen Lösungen, wählt. |
"Practical and Emblematic Roles of
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